Rückblick auf die Ausstellung „Zukunft sähen“

herzlichen Dank an INKOTA, dass wir die Outdoorausstellung „Zukunft sähen – wer ernährt die Welt von morgen?“ ausleihen durften. Auf diese Weise konnten wir zum Thema nachhaltige Ernährung mit verschiedenen Menschen ins Gespräch kommen. Es gab u.a. auch kontroverse Diskussionen und Meinungen zum Thema. Aber auch den dazugehörenden Austausch!
Vermutlich hätten wir noch mehr Menschen erreichen können, wenn wir breiter eingeladen hätten. Das wollen wir gerne beim Nächsten mal besser machen.

Wir haben die Ausstellung an drei Orten gezeigt – so wurde sie quasi innerhalb unserer Gemeinde Scharnebeck zu einer Wanderausstellung:

Am 08.10. haben wir sie in Rullstorf anläßlich des „Apfeltages“ auf dem Archebetrieb Kühnapfel gezeigt.
Am 09.10. stand sie zum Gottesdienst vor unserer Kirche St. Marien in Scharnebeck
und ab dem 10.10. haben wir sie dann eine Woche im Bernhard-Riemann-Gymnasium in Scharnebeck präsentiert.

Der Aufsteller

Für alle die den Aufsteller nachbauen wollen, er bestand aus den Rahmen von 4 Lattenrosten mit 90 Breite. Das passt optimal für die Plakate (die in zwei verschiedenen Breiten kommen). 2 Plakate mit gleicher Breite können gut zusammen an ein Lattenrost gespaxt werden. Da uns 4 Lattenroste zur Verfügung standen konnten die letzten beiden Plakate (mit unterschiedlichen Breiten) einzeln befestigt werden, um Anschließend diese beiden Lattenroste zusammen zu zurren. Damit das ganze Stabil steht sollte unbedingt eine stabilere Schnur als bei uns gewählt werden. Außerdem muss sichergestellt werden, dass die Befestigung oben in der Mitte sich nicht lösen kann. Glücklicherweise war es bei uns relativ Windstill, aber eine Böhe hatte doch einmal die Ausstellung umgeworfen.

Präsentation im Bernhard-Riemann-Gymansium
im Bernhard-Riemann-Gymnasium

Klimastreik 23.9.22

Wir sind heute zu fünft aus Scharnebeck bei besten Wetter zum Klimastreik nach Lüneburg geradelt. Es war toll zu sehen, dass sich ca 800 weitere Menschen auf den Weg gemacht haben. Mich hat insbesondere die von den jungen Menschen ausgestrahlte Hoffnung motiviert – weiter dran zu bleiben und das „unmögliche“ zu tun. Danke an alle – für dieses schöne Event was mich noch Tage lang mit Energie füllen wird.

Warum Brauchen wir Naturoasen?

Bei uns war am 21.8.2022 Dorffest angesagt – eine gute Gelegenheit unsere Naturoase vorzustellen und bekannter zumachen. Im diesem Zuge haben wir uns viele Gedanken zum Verein gemacht und ein Plakat gestaltet.

Aus den Planetary Boundries also den planetarischen Belastungs-Grenzen geht hervor, dass der Stickstoff/Phosphorkreislauf, die Biodiversität und das freilassen nicht heimischer Arten in einem gefährlichem Maße geschädigt sind. Außerdem weicht die durchschnittliche Ernährung in Deutschland stark von einer Gesunden menschlichen Ernährung ab, die gleichzeitig positiv für den Planeten ist.

Alle diese Hauptprobleme unserer Zeit können durch lokale Gärten reduziert werden. So kann auf synthetische Dünger und gifte verzichtet werden. Die Lieferketten sind durchschaubar und auch die Artenwahl liegt in der eigenen Macht. Außerdem bin ich mir Sicher das durch den eigenen Gemüseanbau auch dessen Konsum steigt und damit eine gesündere Ernährung gefördert wird.

Folglich brauchen wir an ganz vielen Orten Naturoasen, um Nahrung für Mensch und Tier auf nachhaltige weise anzubauen!

Naturoase für alle

Angebote zum Kennenlernen:

  • Wöchentliches gemeinsames Gärtnern z. Z donnerstags 16-17 Uhruhr – Kinder willkommen – im Anschluss meist gemütliches Zusammensitzen und Plaudern (falls ein Termin ausfällt, steht es auf der Website und im Schaukasten)
  • Ausflüge z. B. zu anderen naturnahen Gärten oder Nachhaltigkeits-Projekten (unregelmäßig, Ankündigung über Emailverteiler und Website)
  • Mitmach-Aktionen (unregelmäßig, Ankündigung über den Emailverteiler und Website)
  • Feste (unregelmäßig, Ankündigung über Emailverteiler und Website)

Angebote für Mitglieder / Gründe für eine Mitgliedschaft:

  • siehe oben
  • Bei Interesse (und vorhandener freier Parzelle): selbstverantwortliches Nutzung einer Fläche z. B. 20qm zum Gemüseanbau
  • Einbringen von Ideen
  • Unterstützung der Idee, vor Ort aktiv gegen Klimawandel und Biodiversitätsverlust vorzugehen.

Keine Zeit ?

Auch sporadische Besucher*innen sind willkommen.

Wir freuen uns über Spenden – es gibt eine Wunschliste mit Dingen, die wir noch anschaffen möchten.

Bank Verbindung:
Naturoase Scharnebeck e.V.
Kreditinstitut Volksbank Lüneburger Heide eG
IBAN DE36 2406 0300 8541 1825 00
BIC GENODEF1NBU

Verbesserung der Gießsituation

Aktuell nutzen wir eine Schwengelpumpe um das Grundwasser aus ca 8m tiefe mit Muskelkraft zu fördern, denn wir haben keinen Stromanschluss. Durch die über das Gelände verteilten Neupflanzungen und den zeitweise lang anhaltenden Dürreperioden ist das Gießen mitunter äußerst anstrengend und Zeit intensiv. Daher brauchen wir eine Verbesserung der Situation.

Am schönsten wäre ja eine Solarpumpe, sodass ein Wassertank immer voll gehalten wird solange genug Sonne scheint. Das wäre z.B. mit dieser Tiefbrunnen Pumpe im Tauchpumpen Prinzip gut realisierbar, da sie eine elektrische Leistungsaufnahme von 284Watt hat und nicht einmal eine Batterie braucht. Allerdings hat die Pumpe einen Druchmesser von 7,6cm und ist damit zu Dick für unsere Bohrung, würde also eine neue Bohrung erforderlich machen.

Möchte man die Bohrung beibehalten und die bereits vorgesehenen Abzweigung für eine Pumpe verwenden, benötigt man eine Hauswasserwerk/Gartenpumpe/Ansaugpumpe mit 8m Ansaughöhe. Durch das andere Funktionsprinzip ist eine größere elektrische Leistung erforderlich ca 630Watt. Diese Energiemenge (ca 2 Mal so groß bei gleicher Förderleistung) kann nur mit Speicher durch eine kleine Solaranlagen bereitgestellt werden. Wir konnten allerdings keine fertige Lösung finden, die die eine Ansaugpumpe mit Akku und Solaranlage vereint. Daher blieb als Alternative nur die Möglichkeit mit der Versorgung durch Akkus. Für diesen Anwendungsfall gibt es z.B. eine Pumpe die durch zwei Akkuschrauber Akkus angetrieben wird. Diese müssten dann zwar über eine private Stromversorgung geladen werden, wäre aber Vandalismus sicher, da sie immer nur unter Aufsicht angeschlossen ist.

Gärten die noch keine Bohrung gemacht haben würde ich an dieser Stelle empfehlen einen dickeren Schacht zu wählen, um später auch Tauchpumpen einsetzen zu können.

Rückblick Weidenbau – Kinderaktionstag

Die Weidenbauaktion am Samstag war ein voller Erfolg, insgesamt waren Kinder und Erwachsene aus 8 verschiedenen Familien beteiligt. Es hat Spaß gemacht in der Gruppe gemeinsam etwas zu schaffen und im Anschluss den leckeren Kuchen von Kirsten zu genießen. Zusammen haben wir es in nur zwei Stunden (ok es war ein bisschen mehr) geschafft eine Weidenhöhle mit zwei Ein-und-Ausgängen zu bauen, die von 9m Weidentunnel Umgeben ist. Schwer zu erklären – Am besten ihr schaut euch das vor-Ort selbst einmal an. Damit dieses nun eine lebendige Höhle wird, müssen wir dafür sorgen, dass möglichst viele Weiden anwachsen und sie dafür mit ausreichend Wasser versorgen. Wer dabei und anderen helfen möchte ist kommenden Samstag 10Uhr in der Oase genau richtig.
Neben der Bewässerung müssen auch noch die Übrig gebliebenen Äste vom Rasen entfernt und Mulch entlang der Weiden aus gebracht werden.

Das geplante Fußballtor aus Weiden, konnten wir bei dieser Aktion nicht umsetzten, aber vllt bietet es sich ja für den nächsten Frühling an.

Klimafasten 2022 – Wir sind dabei

Dem Klimawandel jeden Tag etwas entgegensetzen – für mehr Klimaschutz & Klimagerechtigkeit.

Die diesjährige Fastenzeit vor Ostern geht von Mittwoch, 2. März bis zum Donnerstag, 14. April. Dieses Jahr unterstützt der Kirchenkreis Lüneburg erneut die Aktion Klimafasten und hat für jede Woche eine Mitmach-Aktion zum Thema in unserer Region vorbereitet.

Am 9. April von 15 Uhr – 17 Uhr geht es um Wilde Wiesen bei uns in der Naturoase. Zusammen mit den Biologen Dr. Olaf Anderßon werden wir uns nach dem Motto „Mit der Erde für die Erde“ mit dem Thema auseinander setzten.

Pflanzenkohle

Über das Projekt der Grüne Giebel der Zukunftsstadt Lüneburg bin ich auf den Youtube Kanal der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt DBU aufmerksam geworden. In der unten verlinkten Podiumsdiskussion, geht es um die Nutzung von Pflanzenkohle als CO2-Senke, sowie mögliche Verwendungen dieser Kohle. Arbeitet man diese in den Boden ein, wir das Wasser- sowie Nährstoffhaltevermögen erhöht, was sich gerade bei extrem Wetterereignissen positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt. Die Pflanzenkohle kann aus nahezu jedem organischen Material hergestellt werden und erzeugt dabei Wärme die Vorort genutzt werden sollte. So wird bereits in Basel der Örtlichen Grünabschnitt auf diese Weise in Energie für ein Nahwärmenetz, sowie Pflanzenkohle aufgewertet. Denkbar wäre hier auch die Ausstellung von CO2-Zertifikaten, durch Einbringung der hergestellten Kohle in den Boden, um eine CO2-neutrale Commune zu erreichen.

CO2 im eigenen Garten speichern

Das Projekt „Wir machen Boden gut“ des Sparkassen-Wettbewerbs möchte Handlungsempfehlungen zur Bodenbearbeitung anhand von eingereichten Bodenproben geben. Eine Tolle Idee die wir auch für unsere Naturoase brauchen können. Daher der Aufruf an alle Abstimmberechtigten dieses Projekt zu unterstützen.

Mehr Details gibt es im folgenden Text sowie hinter den darin aufgeführten Links:

Sparkassen-Wettbewerb: Studierende wollen gemeinsam mit euch Boden gut machen – und brauchen dafür eure Stimme!

Die Leuphana-Bodenökologieexpertin Prof. Dr. Brigitte Urban hat eine tolle Projektidee bei der Sparkassen-Stiftung (Initiative Das Tut Gut.) eingereicht: Mit dem Projekt „Wir machen Boden gut“ (mehr Info hier: https://voting.pitmodule.de/o/7a0cd52c11bc3c5/d…) knüpft sie an die Ziele des Grünen Giebels an (an dem sie mit ihren Studierenden schon länger mitarbeitet und forscht). Sie möchte zeigen, wie man den eigenen Garten(-boden) zum CO2-Speicher macht. Interessierte (Hobby- und Kleingärtner:innen, Schulgärten, Unternehmen mit Grünflächen usw.) können Bodenproben einreichen, die von den Studierenden analysiert werden; es gibt Handlungsempfehlungen zur Bearbeitung des Bodens und Anleitungen dazu, wie man den Boden selbst mit einfachen Mitteln bewerten kann. Die Daten werden als Open Data veröffentlicht. 
Hintergrund: Je höher und stabiler der Humusgehalt des Bodens, desto mehr Kohlenstoff ist darin langfristig gebunden. Mit der richtigen Bodenbearbeitung kann man also aktiv zum Abbau von Treibhausgasen aus der Atmosphäre beitragen – direkt vor der eigenen Haustür!
Damit die Studierenden loslegen können, benötigen sie Labormaterial. Außerdem sollen erfahrene studentische Mitarbeiter:innen den Studierenden bei ihren Analysen zur Seite stehen. Und da kann die finanzielle Förderung der Sparkasse helfen. Wenn ihr GiroPrivileg-Kund:in der Sparkasse seid, unterstützt die Projektideeund stimmt noch bis zum 28.November ab unter https://www.sparkasse-lueneburg.de/dastutgut!
Das Projekt wird als Schwesterprojekt des Experiments „Grüner Giebel“ von der Zukunftsstadt Lüneburg unterstützt. Wie der „Grüne Giebel“ hat auch das hier beschriebene Projekt zum Ziel, den Abbau des Treibhausgases CO2 aus der Atmosphäre durch Humusaufbau hier in den Böden der Region aktiv zu fördern.